Historische Freilichtfestspiele im Bayerischen Wald

Trenck der Pandur



Seit 1950 wird in Waldmünchen vor der uralten Stadtmauer Geschichte lebendig gemacht. Das nächtliche Schauspiel gewährt einen Einblick in die Zeit des österreichischen Erbfolgekrieges von 1742, als der berüchtigte Pandurenoberst Franz von der Trenck mit seinen wilden Panduren durch Ostbayern zog. Ca. 300 Laienschauspieler lassen diese Gegebenheit noch einmal Revue passieren. Mit eindrucksvollen Volksauftritten und wilden Reiterszenen im Widerschein lodernder Lagerfeuer machen das Spielgeschehen absolut sehenswert - ein gigantisches Erlebnis.

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Drachenstich in Furth im Wald



"Ein grauenvolles Untier wird sich erheben und Tod und Verwüstung bringen" - so kündet eine uralte Prophezeiung. Im Jahre 1431, im Hussitenkrieg, wird diese schließlich wahr. Nur die junge Schlossherrin von Furth und Ritter Udo können dem Untier einhalt gebieten. Der "Drak" wird seit 500 Jahren in Furth im Wald "gestochen" - das älteste Festspiel Deutschlands.

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Der Guttensteiner



Auf dem 706 m hohen Schwarzwihrberg in der Nähe von Rötz liegt die mächtige Ruine Schwarzenburg. In einem mitreißenden Freilichtspiel wird das Leben des böhmischen Ritters Heinrich von Guttenstein gezeigt. Verfolgen Sie seine Raubzüge gegen die Reichsstadt Nürnberg, seine Unerbittlichkeit gegenüber seinen Untertanen und schließlich sein Untergang im Jahre 1510. Tauchen Sie ein in eine Welt voller Ritter, von Gut und Böse, von dem vorherrschenden Adelsgeschlecht im Altlandkreis Waldmünchen. Werden Sie Zeuge der lokalen Geschichte!

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Von altem Handwerk und rußigen Gesellen:
Wie man früher Kohle hergestellt hat



Bis zum späten 19. Jahrhundert wurde der Wald zur Herstellung von Holzkohle genutzt. Man erkannte die Vorteile des massiven Gewichtsverlusts bei der Verkohlung von frischem Holz zu Holzkohle bei gleichzeitig höherer Hitzebildung der Kohlen. So beträgt das Kohlengewicht aus Buche nur noch ca. 25% des Holzgewichtes, bei Fichte und Tanne sind es sogar nur noch 20%. Ein Festmeter Buchenholz ergibt somit etwa 270 kg Holzkohle. Dies spielte früher beim Transport, besonders im unwegsamen Gelände, eine entscheidende Rolle. Hauptabnehmer für Holzkohle waren die Glashütten und Hammerwerke, deren immenser Energiebedarf kaum zu decken war. Kaum eine andere historische Waldnutzungsart hat daher die ursprünglichen Wälder vielerorts tief greifender verändert wie die Holzköhlerei. Noch heute weisen alte Gemarkungsbezeichnungen wie Kohlstatt und Kohlgrund auf diese frühere Form der Waldnutzung hin. Die Holzkohle diente aber auch einem anderen Zweck. So gab es am Pranger oder Regensburger Kohlenmarkt einen regen Handel mit diesem Waldprodukt. Auch das Militär nutzte die Holzkohle im Feld, da die Holzkohlenfeuer rauch- und geruchlos verbrannten und somit nicht von den Gegnern erkannt werden konnten. Die Technik des Meilerbaus war fast überall ähnlich und weicht je nach Landschaft nur wenig voneinander ab.

Geschichte hautnah erleben - Museen im Waldmünchner Urlaubsland

Grenzland- und Trenckmuseum 

Leben an der Grenze - eine Situation, die den Waldmünchner Raum seit jeher beeinflusst, geformt und ausgemacht hat. Sehen Sie Exponate zur Stadtgeschichte, der Industrie und dem Leben zu verschiedenen Zeiten.

Trenck der Pandur, der Mann, der das Stadtgeschehen auch heute noch fest beeinflusst, ist das zweite Kernthema des Museums. Politische Verhältnisse, Zeitgeschehen aber auch Waffen und Kleidung aus der Zeit können bestaunt werden.
Das beliebte Waldmünchner Freilichtfestspiel erzählt die Geschichte des Pandurenobristen. Das Museum zeigt daher ebenso die Festspielgeschichte - lassen Sie sich mitreißen.

Glas und Glasindustrie trugen zu wirtschaftlicher Blüte in der Vergangenheit Waldmünchens bei. Nicht nur Handwerksstücke, sondern eine Swarowski-Kristallsammlung funkeln den Besucher an.

Link zu weiteren Museen:

>> Oberpfälzer Handwerksmuseum 
>> Klöppelmuseum
>> Ludwig-Gebhard-Museum
>> Drachenturm
>> Hussitendenkmal

Privatarchiv Karlheinz Schröpfer

Das Archiv befindet im Keller des Ferienhauses.
Gerne vermittelt Ihnen der Ihr Gastgeber zu vielen Themen einen Einblick in die Geschichte.

>> Link zum Privatarchiv von Karlheinz Schröpfer